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Sommerzeltlager 2004

10 Tage Biggesee

Der Zeltplatz, jede Menge Regen und viel Schlamm

Im Jahr 2004 führte uns das Sommerzeltlager an den Biggesee im Sauerland. Unser Lager wurde in der Nähe von Drolshagen auf einem Jugendzeltplatz aufgeschlagen. Neben einer Feuerstelle, einem Unterstand mit offenem Kamin und den sanitären Anlagen war der Platz Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen. Einhundert Meter entfernt konnte z.B. direkt im See gebadet werden. Diese Möglichkeit wurde an den wenigen, sonnigen Tagen ausgiebig genutzt.

Das Wetter meinte es mit den 28 Teilnehmern jedoch nicht so gut. Ständige Regen- und Gewitterschauer verwandelten den Zeltplatz bald in ein überdimensionales Schlammbad. Mit Abflussgräben und durch Zeltböden wurden die Zeltunterkünfte jedoch trocken gehalten.


Essen, Essen, Essen

Die Lagerküche blieb selten kalt, denn es wurden so ziemlich alle Essensrekorde gebrochen. Unvergessen bleibt wohl jener Abend, an dem die Teilnehmer insgesamt 80 Schnitzel und 11 kg Pommes Frites vertilgten. Weiteres Highlight war das gemeinsame Pizza backen. So konnten die Teilnehmer an einem Abend auch selbst für ihr Essen sorgen. Ansonsten hatte Joachim Hanewald die Obhut über das Küchenzelt und sorgte mit Milchreis, Kartoffel- und Eierpfannkuchen, Pizzabaguette und gebackener Banane für kleine Snacks am Mittag. Am Abend gab es dann z.B. Döner, Geschnetzeltes, Chicken-Nuggets, Hamburger oder Spaghetti.


Ausflüge und Programm

Einige Gruppen-Spiele sorgten bei schlechtem Wetter für Zeitvertreib. Auch ein Besuch des neuen Films von Bully Herbig brachte Abwechslung und führte die Teilnehmer ins Kino nach Olpe. Ein weiterer Besuch in der Kreisstadt ermöglichte den Kindern und Jugendlichen einen Einkaufsbummel. Am Zeltplatz war die Wasser-Rutsche sehr beliebt. Auf einer nassen Plane ging es den Hang hinunter. Immer wieder wurden neue Rekordweiten aufgestellt. Danach war eine Dusche dringend nötig. Auch das Baden am See wurde trotz des Wetters nicht ausgelassen.

Ein Tagesausflug führte die Teilnehmer nach Attendorn. Zunächst ging es jedoch per Auto nach Sondern. Von dort ging es aufs Wasser: Ein Schiff brachte die Teilnehmer an den Biggedamm, den Hauptdamm des Biggesees. Zu Fuß ging es dann bis zur 3 km entfernten Atta-Höhle. Dort gab es zunächst die Verpflegung für die Teilnehmer. Frisch gestärkt ging es dann zur Führung durch die Atta-Höhle. Hier erfuhren die Teilnehmer etwas über Stalagniten, Stalagtiten und andere Tropfsteine. Ein Spaziergang durch die Innenstadt von Attendorn bildete den Abschluss des Tagesausflugs. Danach ging es per Auto zurück zum Lager.

Eine Lagerdisco, eine Nachtwanderung und der unfreiwillige Kampf um die Fahne rundeten das Programm ab.


Rück- und Ausblick

Ein insgesamt schönes Zeltlager ging mal wieder viel zu schnell zu Ende. Das Wetter war wohl einer der wenigen Wehrmutstropfen. Aber nächstes Jahr kann es eigentlich nur besser werden. Dann geht es wahrscheinlich ins tiefe Bayern nach Waging am See.