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Zahlreiche Aktivitäten

Wasserrettungsdienst Eicher See

Foto: DLRG Pfungstadt
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Die Wasserrettungsstation der DLRG Pfungstadt am Eicher See ist seit Anfang Mai besetzt. Die Rettungsschwimmer verzeichneten dabei bisher nur kleinere, technische Hilfeleistungen. Auf dem Gelände wurden aber auch bereits zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt.

Zur offiziellen Saison-Eröffnung hatte die DLRG Pfungstadt wieder Mitglieder und Freunde am 21. Mai zum "Angrillen" an die Station eingeladen. Hier gab es zunächst Kaffee und Kuchen. Später legte Martin Spieß als Organisator der Veranstaltung selbst Hand am Grill an und freute sich über einen tollen Verlauf. Denn die Lebensretter hatten großes Glück mit dem Wetter. So war es nicht verwunderlich, dass wieder zahlreiche Besucher die Rasenfläche vor der Station besiedelten.

Neben Jan Minthe als Chef des benachbarten Kieswerks freuten sich die Lebensretter auch über den Besuch von Pfungstadts Bürgermeister Patrick Koch. Dieser konnte sich auch über einen Shuttle-Service per Rettungsboot freuen.

Am 5. Juni hatten die Lebensretter zusammen mit der Stadt Pfungstadt einige Flüchtlingsfamilien an die Station eingeladen. Jugendwartin Mareike Strauch hatte sich hier ein Programm für die Kinder ausgedacht. Dazu gehörte natürlich für alle eine kleine Fahrt mit dem Rettungsboot und einige Informationen über die Lebensretter.

Besonders viel Spaß machten auch die Spiele, die die Flüchtlingsfamilien dem DLRG-Jugend-Team beibrachten. "Wir haben viele Ähnlichkeiten bei den Kinderspielen aus der Heimat der Flüchtlinge und den uns bekannten Spielen entdeckt. Aber auch einiges neues gelernt, was wir auch bei unserem Sommerzeltlager einsetzen wollen", freut sich Mareike Strauch. Auch Rainer Kissel pflichtet bei: "Es war ein toller Tag und auch das Wetter hat mitgespielt".

Nicht ganz so großes Wetterglück hatten die Lebensretter beim Young-Life-Guard-Camp. Zusätzlich machte den Lebensrettern auch noch das Hochwasser zu schaffen. Durch den hohen Wasserstand konnte die Wasserrettungsstation nicht mehr direkt mit dem Auto erreicht werden. So mussten die Lebensretter "ihre sieben Sachen" über den Hochwasserdamm tragen.

"Glücklicherweise liegt unser Grundstück hoch genug und so war es kein Problem die Veranstaltung dennoch durchzuführen," so Mareike Strauch, die als Jugendwartin wieder zahlreiche Jugendliche eingeladen hatte.

"Leider konnten wir nicht viel an praktischen Übungen machen, aber für die Teilnehmer war es auch schon mal interessant den Rhein und den See bei Hochwasser zu sehen", so Dirk Kopp, der sich um das Übungsprogramm während des Wochenendes kümmerte.

Samstags erwischten die Lebensretter dabei auch den ein oder anderen größeren Schauer. Dennoch konnten am Abend alle gemütlich am Lagerfeuer zusammenkommen. Und so stand neben dem Rettungsschwimmen auch wieder das gemeinschaftliche Zusammensein.

Am 2. und 3. Juli steht nun noch eine Kinderübernachtung am Eicher See auf dem Programm (Weitere Infos hierzu). Dann geht es bereits stark auf die Sommerferien zu und auch hier brauchen die Lebensretter wieder ausreichend Einsatzkräfte. "Gerade in den Sommerferien ist es auf Grund der Urlaubssituation und unserem Sommerzeltlager immer schwierig. Die Erfahrung aus den letzten Jahren hat uns gezeigt, dass wir hier rechtzeitig vorplanen müssen," so Thomas Siesenop, der als Technischer Leiter für den Einsatzbereich zuständig ist.