Loading...

Suche nach "untergegangenem" Schwimmer

Wasserrettungsdienst Eicher See

Am Samstag (9. Juni) um 16:42 informierte ein See-Anwohner am Eicher See aus dem Falkenweg die DLRG Wasserrettungsstation telefonisch darüber, dass er eine Person beim Schwimmen beobachtet habe, die untergegangen und nicht mehr aufgetaucht sei. Laut der Meldung hatte sich der Vorfall in der Nähe der Fontäne im nordwestlichen Bereich des Sees ereignet.

Die Wachleitung informierte umgehend die Rettungsleitstelle in Mainz über den Vorfall und forderte Unterstützung der Feuerwehren aus Eich und Hamm sowie den Rettungsdienst an.

Das Motorrettungsboot der DLRG Pfungstadt "Karl Esbach" war 8 Minuten nach dem Anruf im Bereich der Unglücksstelle und klärte den genauen Ort nochmals mit dem See-Anwohner telefonisch ab. Ein Rettungsschwimmer ging in diesem Bereich ins Wasser, konnte an der Wasser-Oberfläche und auch bei einigen kurzen Tauchversuchen nichts entdecken. Der See ist an dieser Stelle allerdings tw. über 10 Meter tief.

Zusätzlich wurden weitere See-Anwohner in der Nähe der Unglücksstelle abgefragt. Allerdings hatte hier niemand etwas beobachtet und es wurde im näheren Bereich anscheinend auch niemand vermisst. Die DLRG-Bootsbesatzung wies schließlich das Motor-Rettungs-Boot der Feuerwehr nach deren Ankunft kurz ein. Auch die Einsatzleitung der Feuerwehr wurde durch die DLRG über Ort, Melder usw. informiert.

Bei der Suche kamen neben dem DLRG-Motor-Rettungsboot noch 3 weitere Boote der Feuerwehren aus Eich und Hamm zum Einsatz. Eines dieser Boote suchte auch mit einem Sonar den Seegrund ab. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungshubschrauber Christoph 77, der in Mainz stationiert ist, sowie der landgebundene Rettungsdienst. Die Wasserschutzpolizei aus Mainz und der Feuerwehr-Tauch-Zug aus Mainz waren ebenfalls vor Ort, kamen aber nicht mehr zum Einsatz, da die Suche auf Grund einer Unwetterwarnung um 17:49 Uhr von der Feuerwehr-Einsatzleitung abgebrochen werden musste.

Die WRD-Mannschaft der Pfungstädter DLRG kehrte daraufhin ebenfalls zu Ihrer Station zurück. "Bei diesem Wetter war ein Weitersuchen nicht möglich, auch lagen im Umfeld des Sees nach unserer Erkenntnis keine Vermisstenmeldungen vor," so Holger Heisel, der an diesem Tag Wachleiter an der Wasserrettungsstation war.

Kurz-Bericht der Wormser Zeitung