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Übung am kleinen Moorsee

DLRG im Einsatz

Foto: DLRG Pfungstadt
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Zur Übung trafen sich die Lebensretter um 18 Uhr am Vereinsheim der DLRG Pfungstadt in der Fabrikstraße. Zuvor hatten die DLRG-Verantwortlichen bereits das Alarmierungs-System für die Einsatzkräfte per SMS getestet.

Nach einer kurzen Einweisung zum Übungsszenario wurden die notwendigen Materialien aufgeladen. Dafür steht der DLRG neben dem Mannschafts-Transporter auch ein Material-Anhänger zur Verfügung. Stromgenerator, Beleuchtungsstrahler, Zelt, Neoprenanzüge, Funkgeräte und vieles mehr finden schnell den richtigen Platz und so können die Lebensretter bereits um 18:20 Uhr zur Einsatzstelle ausrücken.

Zehn Minuten später sind die 8 Einsatzkräfte am kleinen Moorsee angekommen. Direkt nach der Ankunft wird alles ausgepackt und aufgebaut und 2 Rettungsschwimmer machen sich mit Neopren-Ausrüstung fertig, um die Wasseroberfläche abzusuchen.

Die restliche Mannschaft kümmert sich unterdessen um das Anschließend es Generators, die Ausleuchtung der Wasserfläche und des Ufers und den Aufbau eines kleinen Zelts als kleine Einsatzzentrale.

Durch gegenseitig Hilfe geht der Aufbau und die Vorbereitung schnell vonstatten. Die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften erfolgt per Hand-Funkgeräten im DLRG 2-Meter-Band.

Um 18:45 Uhr beginnen die beiden Rettungsschwimmer die Suche im Wasser. Sie werden dabei von 2 weiteren Rettungsschwimmern an Land gesichert, die auch die Kommunikation per Funk zur Einsatzzentrale übernehmen.

Die Einsatzkräfte werden dabei vom Wetter auf eine harte Probe gestellt: Es ist mit Temperaturen knapp über 0 Grad nicht nur sehr kalt, sondern während der Übung setzt auch noch Schneeregen und ein frischer Wind ein. So brechen die Retter nach 20 minütigem Sucheinsatz die Suche auf und am Wasser ab.

Noch vor dem Aufklaren wird im Zelt vor Ort die "Manöverkritik" vorgenommen. "Alles in Allem sind wir mit der ersten kleinen Übung 2019 sehr zufrieden. Natürlich haben wir ein paar kleine Verbesserungen notiert. Denn dafür sind solche Übungen ja da", so Dirk Kopp, der den Einsatz leitete und auch als Leiter Einsatz im Technischen Ausschuss der Pfungstädter Lebensretter tätig ist.