Loading...

Erste Trainings-Gruppen wieder angelaufen

Schwimmkurse

Nach einer langen Corona-Pause sind die ersten Schwimmkurse und Trainingsstunden der DLRG Pfungstadt wieder angelaufen. Trainiert wird nun im Mühltalbad, wo zwei Bahnen für die Jugendschwimmabzeichen und Junior-Retter unter erhöhten Hygienebedingungen zur Verfügung stehen. Die DLRG stellt derzeit weitere Überlegungen an - insbesondere, wie auch für den Anfängerkurs Trainingsmöglichkeiten angeboten werden können.

Die Lebensretter sind sehr froh wieder ein Training anbieten zu können, aus den fortlaufenden Kursen im Bereich des Jugendschwimmens waren die meisten Kinder zuletzt im Oktober 2020 im Wasser. Neben dem Training im Freibad ist für die Rettungsschwimmer auch Freiwasser-Training am See geplant. Noch nicht starten können derzeit die Anfänger. "Spätestens im September wollen wir hier wieder einsteigen", so Marcus Siesenop, der als Technischer Leiter auch für die Schwimmausbildung in der Pfungstädter DLRG Ortsgruppe verantwortlich ist. "Aber wir werden uns auch gerade für alle, die bei uns schon in der Anfänger-Ausbildung waren, als die Pandemie eine Weiterführung der Kurse unmöglich machte, auch etwas einfallen lassen", so Siesenop. So denke man derzeit über Sommerferien-Angebote mit wenigen Teilnehmern nach.


Das Mühltalbad in Eberstadt (hier bei einer Jubiläumsveranstaltung) bietet der DLRG Pfungstadt wieder Trainingsmöglichkeiten

Ohnehin sieht die gesamte DLRG derzeit eine schwierige Lage, da fast 2 Jahrgänge an Nichtschwimmern nicht in die Schwimmausbildung starten konnten. "Das ist jetzt auch kein lokales Phänomen, wegen einer einzelnen Badschließung oder wegen des Wegfalls eines Vereins oder einer Schwimmschule, sondern wir haben das Problem flächendeckend", so Stefan Hafermehl als Pressesprecher der Pfungstädter DLRG. "Die Situation ist dramatisch. Schon vor Corona galten 60 Prozent der 10jährigen nicht mehr als sichere Schwimmer", so Hafermehl weiter. Bis dahin sei das aber ungleich regional verteilt gewesen. "Es kam immer auf die Situation vor Ort an: Gab es genug Schwimmbäder, konnten die Schulen Schwimmunterricht anbieten, gab es genügend DLRG-Gruppen und Schwimmvereine vor Ort? Corona hat nun alle Regionen gleichermaßen getroffen", erläutert der DLRG-Sprecher weiter.

Gerade auch für die Pfungstädter DLRG ist es nun eine Doppel-Belastung, denn die Lebensretter spüren noch immer die Folgen der Schwimmbadschließung in ihrer Heimatstadt. "Nun kommt für uns Corona noch on Top. Wir sind daher sehr froh, dass wir die Möglichkeiten haben unser Wachgewässer in unser Training integrieren zu können und dass der Sommer zusammen mit den Impfungen jetzt eine Perspektive bietet", sagt Technischer Leiter Marcus Siesenop abschließend.