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Aus A, wie Aichach bis Z, wie Zirndorf kamen am letzten Januarwochenende Schwimmerinnen und Schwimmer aus 151 Städten und Gemeinden der Bundesrepublik, Frankreich und Tschechien nach Neuburg an der Donau, um am 51. Donauschwimmen (Europas größtes Winterschwimmen) der Wasserwacht Neuburg teilzunehmen. Insgesamt listen die Ausrichter 222 Gruppen von Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, THW, Tauchclubs, Bundeswehr und privaten Organisationen, die zusammen 1877 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Wasser brachten.
Die DLRG Pfungstadt nahm zum 41. Mal teil und reiste mit 9 Schwimmerinnen und Schwimmern an, die sich bei 3,5°C im Neoprenanzug in den Fluss wagten. Drei weitere Pfungstädter, darunter der 1. Vorsitzende Holger Heisel, blieben lieber bei 1°C Lufttemperatur an Land und schauten sich das bunte Spektakel mit der Zuschauermenge vom Ufer aus an.
Auf der rund 4km langen Strecke tummelten sich nicht nur kostümierte Schwimmerinnen und Schwimmer, sondern auch einige Motivflöße, die extra für das Flussschwimmen gebaut wurden.
Besonders mutige Schwimmerinnen und Schwimmer, die sogenannten Eisschwimmer, gingen erst später an den Start und schwammen nur die letzten rund 400m von der Treppe am Kai zum Steg, trugen dabei allerdings keine Neoprenanzüge. „Mit geschwommen bin ich noch nie und trotzdem immer gerne dabei. Das Donauschwimmen ist für mich traditionell der erste Faschingsumzug im Jahr. Es ist spannend zu sehen, welche Kostüme und Motive die Schwimmer jedes Jahr mitbringen“, erzählt Heisel.
Am Ziel angekommen wurden alle Teilnehmenden mit warmem Tee und leckerer Suppe versorgt und durfen sich im Schwimmbad aufwärmen und duschen. Begleitet wird das Schwimmen von mehreren Bootsmannschaften und weiteren Einsatzkräften der Organisationen an Land, um für alle größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. „Das Schwimmen in einem Fluss wie der Donau oder dem Rhein ist lebensgefährlich. Auch unsere Rettungsschwimmer begeben sich nur unter Absicherung ins Wasser. Wir raten daher allen davon ab, in Flüssen zu baden.“ erklärt Dirk Kopp, Teilnehmer am Flussschwimmen und Technischer Leiter bei der DLRG Pfungstadt.
Am Nachmittag des 31. Januar, nachdem alle wieder trocken und warm eingepackt waren, traf man sich zur Siegerehrung in der Sporthalle. Geehrt wurden dabei die größte Gruppe (Takt. Luftgeschwader 74 aus Neuburg mit 74 TN), langjährige Teilnehmende, die ältesten Teilnehmenden, die Motivbauten (es gewann ein beeindruckender Panzer), sowie die weiteste Anreise.
Katharina Strauch, die für die Pfungstädter OG die Organisation in die Hand nimmt, erzählt: „Fast jedes Jahr kommt wieder jemand neues mit. In diesem Jahr war es Ralf Uwe Steinmetz, der gleichzeitig der älteste Teilnehmer unserer Gruppe war.“ Juliane Strauch ergänzt: „Wir freuen uns jedes Jahr auf das Neuburgschwimmen, auch wenn es super kalt ist und manchmal auch einiges an Überwindung kostet. Am Ende fahren wir mit coolen Erinnerungen nach Hause.“ Dazu tragen insbesondere das Gemeinschaftsgefühl im Wasser, sowie der Kostümball am Abend bei.
Die Pfungstädter Wasserretter bedanken sich auch in diesem Jahr bei der Stadt Pfungstadt für das Ausleihen des Busses der Kinder- und Jugendförderung, der zusammen mit dem eigenen Mannschaftswagen für die An- und Abreise genutzt wurde sowie bei den Organisatoren der Wasserwacht Neuburg für ein schönes Wochenende beim Donauschwimmen.