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Jahresbericht 2017 von Ortsgruppenleiter Bernd Spieß

18.03.2018

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,

wie in jedem Jahr, gab es auch 2017 wieder etliche Ereignisse und Veranstaltungen der Ortsgruppe, über die ich hier berichten möchte.

Die Ausbildung und das Training für Kinder und Jugendliche, sowie Wasseraerobic finden wegen der andauernden Schwimmbadschließung weiter im Bessunger und im Weiterstädter Bad statt. Die Aktiven trainieren nur in den Ferien beim Aktiventraining und natürlich während der Saison beim Wachdienst am Eicher See.

Nach dem traditionellen Neuburgschwimmen in der Donau im Januar findet immer eine Woche vor Ostern in Aschaffenburg das Osterschwimmen statt. Hier belegten unsere Schwimmer im letzten Jahr mit 19 Teilnehmern nur den 3.Platz. Etwas weh tat es, dass die Feuerwehr sich auf den 2.Platz kämpfte. Aber in unseren Reihen hatten wir mit unserem Sheriff wieder den Ältesten Teilnehmer und mit Francesco Manno auch den Jüngsten Teilnehmer dabei. So war es doch nicht ganz so schlimm dass wir keinen größeren Pokal erhielten.

Was jetzt natürlich heißt, dass wir nächsten Samstag beim Osterschwimmen 2018 den Kampfgeist beweisen und mit einer möglichst großen Gruppe antreten müssen. Da wir endlich mal wieder den Pokal gewinnen wollen, heißt hier mein Appell an Alle: „Macht Alle mit – es wird wie immer ein Riesenspaß werden“!

Am 1. April fuhren wir mit einer kleinen Gruppe an den Edersee zur LV-Station um unser neues Motorrettungsboot „Karl Esbach“ nach Pfungstadt zu überführen. Es gab natürlich eine auch Einweisung mit Probellauf am Wasserschlauch über die ordnungsgemäße Handhabung des Außenbordmotors. Außerdem kamen sehr viele Erinnerungen von früher ins Gespräch, wir hatten einen schönen Tag, und sogar das Wetter hat mitgespielt.

Am 6.Mai fand dann die offizielle Indienststellung der „Karl Esbach“ am Eicher See statt. Es freute mich dass ich alle Spender begrüßen konnte die bei der Finanzierung mitgeholfen hatten. So war zum ersten Mal der Landrat des Kreises Alzey-Worms bei uns an der Station. Nach dem Einschwimmen des geschmückten Bootes an den Steg und den üblichen Grußworten bei einer solchen Veranstaltung gingen wir dann zum gemütlichen Teil, dem traditionellen Angrillen der Wachsaison über. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung und die Organisatoren waren sich einig dass diese Tradition weiterhin fortgeführt werden wird.

Die Jugendarbeit am See wurde durch Camps weiter ausgebaut. Hier haben wir uns mittlerweile einen guten Stand aufgebaut und können für Kinder und Jugendliche die nötige Ausbildung und vor allem das Interesse an der weiteren DLRG Arbeit und dem gemeinsamen Beisammensein in der Gruppe sehr gut fördern und vermitteln.

Auch in der Flüchtlingsbetreuung haben wir uns wieder beteiligt und einen Nachmittag am Eicher See veranstaltet.

Mit dem Niedrigwasser des Rheins hatten wir praktisch während der ganzen Saison zu kämpfen, hier sind weitere Maßnahmen mit dem Bootssteg in diesem Jahr geplant.

Wenn es dann unser Architekt  noch schafft den lange ersehnten Bauantrag für den jetzigen Zustand der Station abzuschließen, steht dem weiteren Ausbau der Wachstation im nächsten Jahr hoffentlich nichts im Wege!

Bei den Einsätzen gab es außer zwei gekenterten Segelbooten beim Wasserrettungsdienst zum Glück keine größeren Unfälle.

Im Bereich 50plus und gesellige Veranstaltungen haben wir im vergangenen Jahr wieder einige schöne Freitagsstammtische durchgeführt. Wenn die Stammtischler dann in Zukunft wieder öfter kommen und sich auch  mehr zur Bewirtung der Anderen bereit erklären, wird hoffentlich hier wieder etwas mehr Leben am Stammtisch  aufkommen. Das jährliche Abschlussgrillfest mit der Jugend im Sommer ist natürlich wie immer als weiteres Highlight zu nennen.

Der Segelsportclub Pfungstadt veranstaltete in 2017 erneut sein Sommerfest am Eicher See.

Das Wetter war definitiv besser wie im Jahr davor und das Fest war gut besucht. Am Ende blieben trotzdem für die Wachmannschaft einige Steaks und Würstchen übrig die am nächsten Tag noch mit Freude verspeist wurden. Außerdem bekamen wir vom Segelsportclub als Dank für die Unterstützung wieder Gutscheine vom unserem Pfungstädter Spanier „Lobo“ geschenkt um mit den besonders Aktiven zu Beginn des neuen Jahres einen schönen Abend zu verbringen.

Wie immer unterstützten wir die Freunde der UW-Rugby-Abteilung des FTG Pfungstadt mit der Bereitstellung von Tauchgerätschaften und Zelt für deren jährliche Bierpokalveranstaltung.

An Kerbsamstag wurde neben den üblichen Kerbaktivitäten und der Kinderkerb an der Rose wieder das Entenrennen der SPD an der Modau im Friedenspark durchgeführt. Hier unterstützten wir mit einer kleinen Gruppe bei der Absicherung der Kinder am Bachlauf der Modau.

Mit Herbstwanderung, Klausurwochenende, Jahresabschlussfeier, Weihnachtsmarkt und Abschlußstammtisch in der Rose wurden die letzten Veranstaltungen des Jahres durchgeführt.

Mit diesen Gedanken möchte ich meinen Bericht abschließen und mich bei allen Kameradinnen und Kameraden bedanken, die dazu beigetragen haben, dass sehr viele Ausbildungs-, Wach- und Arbeitsstunden geleistet wurden. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz und das muss unbedingt so bleiben!

Mir hat die Vorstandsarbeit auch im Jahre 2017 wieder sehr viel Spaß und Abwechslung bereitet.

Mein wichtigster Ausblick gilt der Hoffnung, dass die Ortsgruppe die Finanzierung des neuen Mannschaftstransporters irgendwie stemmen kann – hier fällt heute die Entscheidung der Entega-Stiftung – und dass die Pfungstädter irgendwann in naher Zukunft wieder ein Schwimmbad haben werden.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!

Bernd Spieß
(Ortsgruppenleiter)

Warum wir ein neues Fahrzeug brauchen

06.03.2018

In den letzten Wochen wurden wir natürlich auf Grund unserer Spendenaktivitäten rund um ein neues Fahrzeug vermehrt angesprochen. Häufig mit Rückfragen, wie der Stand sei, wie man noch helfen könne und mit viel Sympathie für unser Anliegen.

Andererseits gab es auch kritische Fragen in der Art:

  • Ob es denn ein Neufahrzeug sein müsse
  • Ob das nicht sowieso die Stadt Pfungstadt bezahlen oder bezuschussen würde oder
  • Ob wir da nicht „etwas weinerlich“ seien

Gerne beantworten wir diese Fragen auch hier nochmal, wobei wir bereits immer auch im persönlichen Gespräch oder direkten Kontakt zur Verfügung gestanden haben. Aber vielleicht gibt es ja noch mehr Leute, die diese Fragen interessieren.

Ein Neufahrzeug – Warum?

Unterm Strich über 10-15 Jahre Betrieb betrachtet istIMG_4543 die direkte Anschaffung eines Neufahrzeugs günstiger als alle andere Varianten. Dies hat auch damit zu tun, dass die Hersteller bekannten Rettungsorganisationen wie der DLRG sehr großzügige Rabatte auf Neu- aber kaum auf Gebrauchtwagen gewähren. Damit entfällt für uns der Nachteil des hohen Wertverlusts eines „Neuen“ in den ersten Jahren. Dazu kommen noch längere Garantiezeiten und absehbar geringere Reparaturkosten.

Für unsere Einsatzzwecke benötigen wir auf Grund Anhänger-Betrieb und schwerem Material-Transport weiterhin ein Diesel-Fahrzeug. Hier ist es derzeitig wenig sinnvoll ein gebrauchtes Fahrzeug zu erwerben, weil kein Mensch weiß, wie die Entwicklung für Euro5 oder alte Euro6-Diesel künftig sein wird (Stichwort: Blaue Plakette). Denn unser Hauptaugenmerk ist, dass wir auch künftig mit dem Fahrzeug zum Training nach Darmstadt fahren können.

Wir haben uns natürlich auch innerhalb der DLRG umgesehen und festgestellt, dass die zum Verkauf stehenden Fahrzeuge ein ähnlich hohes Alter haben, wie unser jetziges. Denn die meisten DLRG-Gliederungen handeln ähnlich wie wir.

Natürlich gibt es auch große Preis-Unterschiede bei den verschiedenen Fahrzeug-Bauern. Hier haben wir diverse Angebote abgefragt und nach dem günstigsten Ausschau gehalten, was immer noch unsere Ansprüche erfüllt. Denn z.B. müssen wir mind. ein Funkgerät im Fahrzeug einbauen können.

Bezahlt das nicht die Stadt?

forex-1816365_640Kurz und knapp: Nein. Die Stadt Pfungstadt bezahlt z.B. Fahrzeuge nach dem Bedarfsplan der freiwilligen Feuerwehren. Die DLRG ist zwar bei bestimmten Themen auch in die örtliche Gefahrenabwehr eingebunden, aber die Fahrzeuge sind nicht verpflichtend notwendig. So kann und darf die Stadt das also auch nicht bezahlen.

Auch mit Zuschüssen ist das schwierig, denn bekanntermaßen sollen die Vereine hier ja einen immer größeren Anteil zur Haushaltskonsolidierung leisten. Verschiedene Leistungen aus der Vereinsförderung werden also nur noch reduziert oder eben gar nicht mehr angeboten.

Es bleibt also nur die Option: Man muss als Verein „selbst das Heft in die Hand nehmen“.

Sind wir weinerlich, nur weil wir zu Spenden aufgerufen haben?

Eine Spende ist freiwillig und die Höhe nicht festgelegt. Als gemeinnütziger Verein können wir dazu aufrufen und sind berechtigt Spendenquittungen auszustellen. Es ist und wird niemand gezwungen sich zu beteiligen.

Wir suchen den Kontakt zu den Menschen – wie z.B. am jetzigen Samstag auf dem Markt in Pfungstadt – um ins Gespräch zu kommen und über unsere tollen Angebote im Bereich der Jugendarbeit, der Schwimmausbildung, im Wasserrettungsdienst und vielem mehr zu berichten. Damit wollen wir überzeugen, dass wir es Wert sind eine kleine oder große Spende zu geben. Das hat mit „Weinerlichkeit“ wenig zu tun.

Dass wir bei dieser großen Anschaffung etwas mehr über Öffentlichkeitsarbeit machen müssen, hat neben der Höhe des Betrags von rund 30.000 € auch andere Gründe: Durch die Schließung des Pfungstädter Schwimmbads haben wir 25% unserer Mitglieder und damit jährliche Beitrags- und Schwimmkurs-Einnahmen im mittleren 4-stelligen Euro-Bereich verloren. Das ist schade – nicht nur wegen des Geldes – sondern weil wir eben für viele Menschen keinen adäquaten Schwimmkurs mehr anbieten können und damit letztlich weniger Bürger sicher schwimmen können.

Für die Finanzierung der Fahrzeuganschaffung (die wir schon eine Weile auf dem Schirm hatten) bedeutet dies, dass wir mit knapp 35% Eigenkapital in unsere Spendenaktion gestartet sind. Bei „normalen“ Haushaltsjahren ohne Badschließung hätte dieser Anteil bei über 70% gelegen.

Aber wir „weinen“ nicht, sondern wir „geben Gas“: Beteiligen uns am Wochenmarkt und am verkaufsoffenen Sonntag, verteilen Flyer und Briefe, sind im Kontakt mit kleinen und großen Firmen und Stiftungen, geben 400 Wasserbälle an unsere Unterstützer. Und wir vergessen natürlich auch nicht unsere satzungsgemäßen Aufgaben (Schwimmausbildung, Wasserrettungsdienst, Jugendarbeit). Und wir haben auch wieder unser Fassbierfest im November 2018 im Gepäck.

business-money-pink-coins.jpgIch würde sagen, damit kann man mit Stolz sagen, dass wir gerade trotz der harten Zeiten (ohne Schwimmbad in Pfungstadt) noch immer ein tolles und engagiertes Angebot machen, welches wichtig für Pfungstadt und die Gesellschaft ist. Und vor diesem Hintergrund darf man auch mal die „Spendendose“ in die Hand nehmen!

Viele schlechte Nachrichten für die DLRG aber vor allem für Pfungstadt

19.11.2017

Wer in dieser Woche regelmäßig das Darmstädter Echo gelesen hat, dem sind vermutlich einige Nachrichten aufgefallen, die auch die DLRG Pfungstadt betreffen. So ist zum Einen der Artikel aus dem Echo zu erwähnen, der uns direkt betrifft. Er geht im Wesentlichen auf eine Pressemitteilung zu unserem Klausur-Wochenende vom 10. bis 12. November in Rimhorn im Odenwald zurück. Bei fast allen Themen, die wir dort besprochen haben, sind wir am Ende bei einem Problem gelandet: Dem fehlenden Pfungstädter Schwimmbad.

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Dazu der Echo-Artikel

Aber leider sind im Laufe der Woche einige Artikel veröffentlicht worden, die in eine schlechte Zukunft für die DLRG, aber auch für Pfungstadt insgesamt blicken lassen.

Gelder aus dem Landes-Investitionsprogramm für das Schwimmbad einsetzen!

Zum einen ist da der Artikel des Echo vom 14. November unter dem Titel „Geldsegen für 14 Kommunen im Kreis“

Klingt ja eigentlich vom Titel her gut und auch Pfungstadt wird mehr als 5 Mio. € aus dem Investitionsprogramm des Landes erhalten. Eigentlich positiv zu bewerten, wenn da nicht unser Bürgermeister mit seinen Äußerungen die Stimmung gleich wieder in den Keller drücken würde:

Ein neues Schwimmbad will sein Pfungstädter Amtskollege Patrick Koch (SPD) von dem Geld aus dem Programm nicht bauen.

Das heißt letztlich, dass der Bürgermeister die Schwimmbad-Investition nicht mal geschenkt haben wollte. Man muss es ganz klar sagen: Der Wille eine Lösung für das Schwimmbad-Problem zu finden ist nicht (mehr) erkennbar. Spätestens, wenn es ums Geld geht, finden die Verantwortlichen immer eine Ausrede. Die bisher seitens der Stadt Pfungstadt eingeschlagenen Wege eine Lösung zu finden, kann man – mit gesundem Menschenverstand betrachtet – meist schon vorher als absehbare Sackgasse einschätzen.

Das ist für die DLRG nicht gut, denn wir brauchen genügend Schwimmkapazitäten, um unseren Rettungsschwimmer-Nachwuchs fit zu machen und in die Vereinsarbeit zu integrieren. Im übrigen ist es eben nicht so, dass wir keine oder immer weniger Interessenten auf Grund des gesellschaftlichen Wandels hätten – Im Gegenteil. Sowohl aus dem Bereich Jugendarbeit als auch aus den Schwimmgruppen kommen immer wieder Eltern und Kinder auf uns zu, die intensiver einsteigen wollen. Wir finden auf Grund der Situation mit dem fehlenden Schwimmbad nur ein Umfeld vor, welches für die weitere Entwicklung der DLRG Pfungstadt absolut hinderlich ist.

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Gleichzeitig ist diese Entwicklung auch schlecht für Pfungstadt, denn der soziale Aspekt eines Schwimmbads als Treffpunkt für die Zivilgesellschaft sollte nicht unterschätzt werden. Auch ist durch die Badschließung die Attraktivität Pfungstadts als Wohnort – gerade für junge Familien – immens gesunken. Ein „Weiter so“ mit der Hoffnung darauf, dass das Thema einschläft oder doch irgendwo der Märchenprinz herkommt, der für die Stadt Pfungstadt ein Schwimmbad nach deren wünschen für „lau“ baut und betreibt, ist aus unserer Sicht nicht mehr tragbar.

Wir hoffen jetzt noch auf ein einigermaßen positives Ergebnis des „Runden Tisch Schwimmbad“. Sollte dort in einem überschaubaren Zeitraum kein Ergebnis in Sicht kommen, müssen wir das Problem anderweitig lösen.

Mal wieder: Zuschüsse für die Vereine auf dem Prüfstand

Unter dem Titel „Düstere Aussichten“ berichtete das Darmstädter Echo am 17. November schließlich, dass die Stadt Pfungstadt nochmal die Vereins-Zuschüsse beschneiden möchte. Rund 300.000 € würde die Stadt jährlich für die Vereine ausgeben.

Schaut man sich die Haushaltsansätze und -Abschlüsse für die letzten Jahre und für das kommende Jahr an, fragt man sich, wie diese Summe zusammenkommt, insbesondere, wenn man weiß, was die DLRG Pfungstadt grob an Zuschüssen der Stadt erhält. Auch ist zu erwähnen, dass diese 300.000 € gerade mal 0,6% des 50-Millionen-Haushalts ausmachen. Damit stellt sich die Frage, ob man an der richtigen Spar-Schraube dreht.

Inhaltlich erhalten wir als DLRG Pfungstadt Zuschüsse für die Jugendarbeit (pro Jugendlichem Mitglied), eine Pauschale für ehrenamtliche Arbeit sowie Zuschüsse für Fahrten und Lager (abhängig von der Teilnehmerzahl). Unterm Strich sind das ca. 1500 € pro Jahr abzüglich 25% Sperre. Weitere Leistungen erhalten wir von der Stadt Pfungstadt nicht, die wir nicht auch selbst bezahlen müssen. Dafür sind wir auch immer wieder der Stadt Pfungstadt entgegengekommen: So haben wir seit Jahren keinen Antrag auf Bezuschussung von langlebigen Wirtschaftsgütern oder sonstigen Investitionskosten gestellt und z.B. auch unseren eigenen Beitrag bei Renovierungsmaßnahmen am städtischen Gebäude in der Fabrikstraße 9 geleistet. Für unseren eigenen Anlagen (Garagen, Wasserrettungsstation) wurden unsere Zuschuss-Anträge bisher immer abgelehnt.

Auch müssen wir schon seit Jahren unsere Nebenkosten für das DLRG-Vereinsheim einschließlich Grundsteuer selbst bezahlen (ca. 3000 € im Jahr plus Strom und Müll). Auch für die gelegentliche Nutzung von Sporthallen (z.B. Fassbierfest: 431 € für die Sport- und Kulturhalle) werden nicht unerhebliche Gebühren fällig.

Letztlich trifft uns die Haushaltskonsolidierung damit mehrfach:

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  • Reduktion der städtischen Zuschüsse um 25%, Streichung einzelner Zuschüsse
  • Erhöhung der städtischen Grundsteuer und damit unserer Nebenkosten
  • Schließung des Schwimmbads
  • Mehrkosten für die Nutzung von städtischen Hallen

Alleine mit dem Punkt Schließung des Schwimmbads werden damit jährlich ca. 1,5 Mio € Haushaltssanierung auf „unserem Rücken“ abgeladen. Dass das auf die Dauer nicht machbar ist, sollte jedem bewusst sein.

Sollte man die sowieso schon geringen Zuschüsse insbesondere für die Jugendarbeit noch weiter reduzieren, wird irgendwann der Punkt erreicht sein, wo wir unsere Jugendarbeit nicht mehr so anbieten können, wie bisher. Das betrifft letztlich alle Pfungstädter, denn der große Teil der Jugendarbeit wird bei Vereinen geleistet und an den meisten Stellen gestalten wir die Jugendarbeit auch so, dass wir sie auch für vereinsfremde anbieten.

Die DLRG Pfungstadt bleibt neutral

24.08.2017

Die DLRG Pfungstadt hat nichts mit Shark-City zu tun. Klingt eigentlich logisch. In den sozialen Netzen sah das gestern Abend und heute morgen aber mal kurz anders aus.

Was war passiert? Die Facebook-Gruppe „Pro Shark-City“ hatte einen Shark-City-Online-Shop veröffentlicht mit dem Hinweis, dass der Erlös des Shops der DLRG Pfungstadt zu gute kommt.

Postwendend wurden wir heute in den sozialen Medien aber auch persönlich häufig gefragt, ob wir uns als Verein nun auf die Seite der Shark-City-Befürworter gestellt hätten oder uns hätten kaufen lassen.

Fakt ist:

  1. Wir wurden vor der Veröffentlichung nicht gefragt und haben nach einer kurzen internen Abstimmung um Löschung des Eintrags gebeten, was inzwischen zumindest auf der Facebook-Seite von Pro Shark-City auch erfolgt ist.
  2. Wir gehen natürlich davon aus, dass die Idee dahinter gut gemeint war, denn aktuell starten wir eine Spendenaktion für ein dringend nötiges, neues Fahrzeug.
  3. Aktuell ist die Debatte Pro oder Contra Shark City und die Stimmung dazu aber dermaßen aufgeheizt, dass dieser Post uns als Verein in ein falsches Licht rückte. Als Verein möchten wir einen Shitstorm gegen uns ob nun im Internet oder persönlich vermeiden.
  4. Wir stehen als Verein dem Thema Shark-City neutral gegenüber und das soll auch so bleiben. Wir möchten und werden als DLRG weder für die Pro noch die Contra-Seite Partei ergreifen und haben uns daher bisher auch sehr zurückhaltend bzw. gar nicht zu dem Thema öffentlich geäußert. Wir wollen das auch in Zukunft so halten und auch nicht in die Debatte „hineingezogen“ werden. Das geplante Hai-Aquarium hat ja auch keinerlei Bezug zu satzungsgemäßen Aufgaben der DLRG (Pfungstadt).
  5. In den Reihen unserer Mitglieder gibt es sicherlich Befürworter und Gegner des Shark-City-Projekts. Wir diskutieren das Thema innerhalb unserer Mitgliederschaft respektvoll und akzeptieren und respektieren unterschiedliche Standpunkte, so wie es sich für eine Demokratie gehört. Uns hält als Verein der gemeinsame Kampf gegen den Ertrinkungstod in Form von Wasserrettungsdienst und Schwimmausbildung zusammen. Da darf jedes Mitglied unterschiedliche Meinungen zu (Lokal-)politischen Vorgängen haben.
  6. Gerade auch, weil in unseren Vereins-Räumen Wahlen und ggf. auch das anhängige Bürgerbegehren stattfinden, sehen wir uns auch in der Pflicht eine entsprechende Neutralität zu wahren. Sonst könnte das auch juristische Folgen für eine Wahl bzw. Abstimmung haben.

Zum Schluss: Wer uns persönlich etwas spenden möchte, kann dies gerne tun. Welche Möglichkeiten Ihr habt, findet Ihr auf unserer Webseite

 

Tag 10 und 11 und das große Aufräumen

11.08.2017

Das Sommerzeltlager 2017 in Losheim am See ist erfolgreich abgeschlossen. Wir denken, die meisten können wieder auf ein schönes Lager mit vielen tollen Erinnerungen zurückblicken und alle Teilnehmer sind wieder gesund zu Hause angekommen. Viele werden die letzten Ferientage noch in Ruhe ausklingen lassen. Zeit also nochmal die letzten beiden Zeltlager-Tage Revue passieren zu lassen.

Der vorletzte Lager-Tag brachte uns leider wieder einen regnerischen Vormittag. Nach einem erneut reichhaltigen Frühstück, wurden so einige Spiele im Aufenthaltszelt gemacht. Auch einige Spiele des Trimagischen Turniers standen noch aus, die aber im Laufe des Mittags ins Freie verlagert werden konnten. Denn nach einem Mittagessen á la „Alles muss raus“ hörte der Regen nach und nach auf. Zu etwas Sonnenschein gab es am Nachmittag auch noch verschiedene Milchshakes, die reißenden Absatz fanden.

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Nach den zahlreichen, verschiedenen Spielen und der Sieger-Ehrung der Hogwarts-Häuser-Teams konnte auch der Grill für das Abendessen entzündet werden. Mit leckerem Fleisch oder Grillkäse konnten sich die Teilnehmer so für den bevorstehenden Abbau am nächsten Tag stärken. Aber auch an diesem Tag wurden bereits Vorbereitungen getroffen: So hieß es für alle ihre Habseligkeiten rund um die eigene Luftmatratze oder das eigene Bett zu sortieren, zu ordnen und zu verpacken.

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Da die Wettervorhersage für den kommenden Tag keinen Regen prognostizierte, wurde auch bereits fix das Aufenthaltszelt abgebaut, bevor ein letztes Lagerfeuer entzündet wurde. Als ein letztes mal Paulchen Panther mit „Wer hat an der Uhr gedreht?“ erklang, stellten die meisten wehmütig fest, dass das Lager damit unaufhörlich seinem Ende entgegen ging.

Noch einmal schlafen, bevor Manuel und das Betreuerteam alle weckten und zum letzten Tag antrieben, denn um 13 Uhr sollte es auf die Heimreise gehen. Und noch war einiges zu tun: Alle Schlafstellen waren abzubauen und das letzte Gepäck zu packen.

Ein Frühstück durfte trotzdem nicht fehlen und auch für das Mittagessen mussten wieder Lunchpakete „geschmiert“ werden. Also nochmal kräftig stärken, denn beim Abbau der Zelte und beim Reinigen mussten alle Helfen.

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Nachdem alle Zelte bis auf die Küche ausgeräumt und die entsprechenden „Faulstreifen“ am unteren Planen-Rand gereinigt waren, konnte der Abbau losgehen. So wurde ein Zelt nach dem anderen abgebaut. Ein weiteres Team reinigte die Bodenplanen, während der dritte Trupp die Küche „auseinandernahm“. Bald war von der kleinen Zeltstadt, die die letzten 10 Tage unser kleines Zuhause war, nicht mehr viel übrig.

So konnte pünktlich um 13 Uhr abgefahren werden. Ein Teil des Betreuerteams verabschiedete sich mit dem zahlreichen aufgeladenen Material und entsprechenden Fahrzeugen schon etwas früher.

Und so kamen alle pünktlich in Pfungstadt an. Das Betreuerteam traf sich zum Abschluss samt Anhang im Pfungstädter Brauereigasthof. Nach 11 tollen aber auch anstrengenden Tagen ließen sich alle bedienen und genossen das gute Wetter im Biergarten.

Für das Betreuer-Team gab es auch dieses Jahr wieder Tag 12: Das große Aufräumen im DLRG-Vereinsheim stand ab 11 Uhr an: Material sortieren, reinigen, putzen, waschen, trocknen und entsorgen stand an. Denn so ein Zeltlager ist auch eine logistische Leistung mit Material aus vielen Bereichen: Backöfen, Fundsachen, Getränke, Geschirr, Essen, Kühlschränke, Reinigungsmittel, Spiele, Zelte und vieles mehr. Leider regnete es ordentlich, so dass wir vieles nicht direkt verstauen konnten, sondern nochmal in den Garagen zum Trocknen unterbringen mussten.

Dennoch ging es gut voran und auch die ein oder andere Kleinigkeit in unserem Vereinsheim wurde auch gleich mit gereinigt. Jetzt noch ein paar letzte Spülmaschinen-Durchläufe und das Lager 2017 ist komplett abgeschlossen … obwohl wir müssen auch noch den Zeltlager-Film schneiden und die Fotos sortieren und den Abschlussabend vorbereiten und sowieso gilt ja auch die alte Fußballerregel: „Nach dem Zeltlager ist vor dem Zeltlager“

Der Abschlussabend findet übrigens am Samstag, 30. September statt. (Auf dem Abschlussbrief stand versehentlich Freitag als Wochentag).

Zeltlager 2017 – Tag 6-9

07.08.2017

Volles Programm rund um das Wochenende

Leider sind wir nicht ganz so aktuell, denn die letzten Tage brachten doch massig Programm für die Kids und Betreuer. Leider kam es zusätzlich zu unserem ohnehin straffen Programm am Freitag Abend noch zu einem größeren Defekt an unserem Vereinsfahrzeug. Trotz der regelmäßig und erst kurz vor dem Zeltlager durchgeführten Inspektionen, liegt hier wohl ein Defekt an der Kupplung vor.

Nichts desto Trotz wollen und haben wir unseren Kids zahlreiche Programmpunkte geboten.

Am Tag 6 (Freitag) ging es zum ersten Ausflug. Ziel der ganztägigen Ekursion war Trier, wo eine Besichtigung der Porta Nigra auf dem Programm stand. Erstaunt stellten die Teilnehmer fest, dass es mit einem als Centurio verkleideten Führer auf die Erlebnis-Tour ging. Viel Spaß und Informationen brachte diese Führung für alle.

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Nach der Tour durch die Porta-Nigra. ging es schließlich auf Rundtour in kleinen Gruppen durch die Innenstadt. Dort wurden zahlreiche Souvenirs und das ein oder andere Eis gekauft, ehe es wieder per Bus und Bahn zurück zum Zeltplatz ging.

Lagerabend am Samstag

Am Samstag (Tag 7) wurde schließlich der Lagerabend vorbereitet. Dort konnten sich alle Teilnehmer Spiele und Vorführungen ausdenken und zum Besten geben. Das Ganze führte zu einem schönen Programm, dass von einer kurzen Pause mit frischem Frucht-Smoothie unterbrochen wurde.

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Anschließend ging es kurz ans Lagerfeuer ehe zu einer Nachtwanderung aufgebrochen wurde. Diesmal wurde auf das Erschrecken der Teilnehmer weitestgehend verzichtet und dennoch bot das dunkle Waldstück mit seinem zahlreichen Wurzelwerk auf dem Weg Möglichkeiten sich zu erschrecken.

Anschließend ging es nochmals ans Lagerfeuer, wo es nun frisches Popcorn für alle gab und man den Abend bei Gitarrenmusik ausklingen ließ. Bis tief in die Nacht durften die Teilnehmer am Feuer bleiben, denn für den Sonntag war Ausschlafen angesagt.

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Und so startete Tag 8 im Lager mit dem traditionellen Sonntags-Brunch. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite, allerdings blieb der See auf Grund einer Blau-Algen-Warnung gesperrt und so entschloss sich das Betreuerteam dazu mit dem Team zum Wasserspielplatz zu gehen und Tretboot zu fahren.

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Währenddessen ging es in der Küche rund.Zunächst gab es frisch gebackene, leckere Brownies und am Abend startete das 4-Gänge-Menü mit folgender Menü-Folge: Bolognese-Kartoffeln, frischer Salat, saftige Rinder-Steaks mit Erbsen-/Karotten-Gemüse und Kroketten und Apfelflammkuchen.

So verging der Sonntag wie im Fluge. Am Abend wurde wieder ein Lagerfeuer entzündet. Diesmal ging es jedoch früher ins Bett, denn für den Montag stand bereits wieder der nächste Ausflug an.

Und so ging es am Montag (Tag 9) nach Saarburg. Dort wurde in der Stadt an verschiedenen Sehenswürdigkeiten Fotos gemacht, kurze Video-Schnipsel gedreht und so die Stadt kennengelernt.

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Höhepunkt des Städte-Trips im wahrsten Sinne des Wortes war die Besteigung des Aussichtsturms der Saarburg hoch oben über der Stadt mit einem tollen Blick auf die Weinberge, die Stadt Saarburg und die Saar.

Nach dem Abstieg ging es mit dem Sessel-Lift auf den nächsten Berg. Denn dort wartete die Sommerrodelbahn auf uns. Nach 2-3 rasanten Abfahrten und einem Eis oder Getränk in der Gipfelgaststätte, ging es schließlich wieder zurück zum Zeltplatz.

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Der Abend bringt nach leckeren Fischstäbchen jetzt noch das „Trimagische Turnier“ und wird sicher auch wieder am Lagerfeuer ausklingen …

Tag 4 und 5 im Sommerzeltlager

03.08.2017

Der 4. Lagertag brachte endlich tolles Badewetter. Morgens ließ sich das Wetter aber noch ein bisschen bitten. Daher ging es zunächst auf den Sportplatz.

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Dank der Niederschläger an den Vortagen wurden die Spiele hier zu einer kleinen Schlammschlacht. Bevor es schließlich Kaiserschmarrn zum Mittagessen gab, mussten die Teilnehmer aber noch an den Zelten tätig werden. Da die Schlafzelte der Teilnehmer aussahen, wie nach einem kleineren Bombenangriff, war hier zunächst aufräumen angesagt.

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Nach dem Mittagessen war es dann aber endlich soweit: Am See konnte ausgiebig gebadet, geschwommen, geplanscht und gesonnt werden. So verging der Nachmittag wie im Fluge. Nach einer Dusche ging es schließlich zum Essen: Wraps mit Hackfleisch, Salat, selbstgemachter Salsa und vielem mehr. Diese waren so heiß begehrt, dass alles ratzeputze leergegessen wurden.

Der Donnerstag startete wieder mit wechselhaftem Wetter. Das Frühstück konnte gerade noch so im Freien eingenommen werden, danach war wieder etwas Zeit für Karten- und Gesellschaftsspiele. Mittags gab es Fleischkäse sowie einige „Resteverwertung“ zum Essen.

Der Nachmittag brachte dann endlich wieder gutes Wetter und damit die Möglichkeit für zahlreiche Spiele am See. Damit konnten die Spielegruppen endlich wieder Punkte in Form von Muggel-Steinen sammeln.

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Zum Abendessen gab es Nudeln mit leckerer Bolognese-Sauce. Danach gab es eine Geldausgabe des zentral verwalteten Taschengelds. Denn für morgen steht ein Ausflug nach Trier auf dem Programm und so müssen wir etwas früher starten.

Zum Abschluss des Tages haben wir am See noch ein Foto mit besinnlicher Atmosphäre am verlassenen Strand des Losheimer Stausees geschossen.

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Dies wollen wir an dieser Stelle auch nutzen, um Teilnehmern, Betreuern, Eltern und Angehörigen der DLRG Herrenberg unser Mitgefühl auszudrücken. Bei deren Feriencamp kam es zu einem tödlichen Vorfall durch einen umgestürzten Baum, während orkanartigem Wind. Der Baum schlug in einem Zelt ein und verletzte mehrere Teilnehmer, einen davon tödlich.

Zeltlager 2017 gestartet: Tag 1-3

02.08.2017

Am 30. Juli startete das diesjährige Sommerzeltlager mit 24 Teilnehmern nach Losheim am See. Ein Teil des Betreuerteams war, wie immer, bereits vorab gestartet und hatte Zelte und Einrichtung aufgebaut.

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Leider kam es zu einem kleinen Durcheinander bezüglich der Abzeitfahrt. Während das letzte Anschreiben der Eltern 9:30 Uhr als Start-Uhrzeit enthielt, war auf den ursprünglichen Anmeldungen und der DLRG-Jugend Homepage noch 10 Uhr angegeben.  Sorry für die Unannehmlichkeiten, hier war die Info über die Änderung der Abfahrtszeit nicht an unser Online-Team durchgedrungen. Dennoch kam der Bus schließlich um kurz vor 13 Uhr am Zeltplatz an und damit noch pünktlich genug, um planmäßig ins Zeltlager zu starten.

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Zunächst gab es die üblichen Infos zum Zeltplatz,, den Zelten, der Umgebung und vielem mehr. Dann konnten die Teilnehmer endlich ihr Gepäck in den Zelten verstauen und mit Hilfe einiger Betreuer die Schlafgelegenheiten aufbauen. Danach gab es noch einen kleinen Imbiss und die Verteilung der Zeltlager-Shirts, bevor das Spiele-Team mit kleinen Spielen zum Kennenlernen startete und man kurz den Strand und den See inspizierte.

Danach gab es auch schon Abendessen mit allerlei Leckereien vom Grill und einem Nudelsalat mit Pesto, Tomaten und Mozarella.

Am Montag konnte schließlich bei tollem Wetter der Badebereich den ganzen Tag genutzt werden. Die Mittagsversorgung wurde dabei mit einem Lieferservice an verschiedenen Flammkuchensorten aus dem Küchenzelt heraus sichergestellt. Und so konnte auch der Nachmittag frisch gestärkt am See verbracht werden.

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Nach dem See ging es unter die Dusche und nach frischen Schnitzeln mit Pommes Frites und gesundem Salat ging es schließlich an ein erstes, kleines Lagerfeuer. Da der Wetterbericht bereits vor Unwettern warnte und bereits zahlreiches Wetterleuchten zu sehen war, gab es gleich eine Einweisung zum Verhalten bei Regen und Gewitter in den Zelten.

Nachdem es zunächst so aussah, als würde das Regengebiet den Platz in Losheim nur streifen, ging es gegen Mitternacht dann doch mit Starkregen, Blitz und Donner richtig zur Sache. Das Betreuerteam legte noch schnell letzte Hand an ein paar Stellen an – ansonsten waren die Zelte ohnehin bereits voll gesichert. Da das Gewitter – mal stärker, mal schwächer – die ganze Nacht über anhielt und immer mal ein Teilnehmer aufwachte und etwas Angst hatte sowie der Rest des Zeltplatzes auf Grund „abgesoffener“ Zelte, Stromausfall und weiteren Problemchen Hilfe bei der DLRG suchte, blieb das Küchenzelt in mehreren Schichten bis kurz nach 5 Uhr morgens als Anlaufstelle durchgängig besetzt. Daher heute auch etwas verspätet der Blog-Eintrag.

Da alle noch etwas müde waren, startete das Frühstück am Dienstag (2. August) etwas später. Der Tag war leider auch weiter verregnet und bot so die Möglichkeit etwas Schlaf nachzuholen, kleinere Gesellschafts- oder Kartenspiele zu spielen.

Am Nachmittag nach Ofenkartoffeln mit frischem Kräuterquark, hörte endlich der Regen auf und so wurde am Abend wieder ein kleines Lagerfeuer entzündet. Da in unserer Feuerwanne noch der Regen des gesamten Tages und Vorabends stand, wurde das Feuer diesmal schwimmend angelegt.

Der Nachthimmel sieht heute deutlich angenehmer aus und lässt auf einen schönen, sommerlichen Tag morgen hoffen

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Fassbierfest kommt 2018

18.07.2017

Eine tolles Fest 2016 – wir hatten doch auch kurz überlegt, dass Fassbierfest jährlich stattfinden zu lassen. Doch der Aufwand dahinter ist für uns doch größer und somit bleiben wir im 2-jahres-Rhytmus. Je länger der Abstand, desto größer die Vorfreude! Im letzten Jahr konnten wir mit Pfund und knapp 500 Gästen das 25-jährige Jubiläum des Fördervereins der DLRG Pfungstadt gebührend feiern.

 

Jetzt in der Sommerzeit kümmern wir uns um musikalische Begleitung für das nächste Fassbierfest, das geht natürlich am besten wenn die Festivals und Feste am Laufen sind. Es gibt zahlreiche und echt super Bands in unserer Region, am besten trifft man diese am Schlossgrabenfest.

Neben den angenehmen, ereignen sich auch traurige Dinge. Zahlreiche Schwimmunfälle dieses Jahr zeigen stark, weshalb es wichtig ist trotz vieler Hürden, die Schwimmkurse in den noch verbleibenden Hallen- und Freibädern anzubieten. Dort gibt es neben den nicht endenden Nachfragen zum Nichtschwimmerkurs auch Anfragen von Flüchtlingen in Pfungstadt. Wir freuen uns das viele Eltern wissen, wie wichtig es ist, richtig schwimmen zu lernen. Am Eicher See ist bei dem Wetter viel los, dort sind wir vor Ort und achten auf die Gäste am und im See. In nicht mal mehr als 2 Wochen fahren einige Kinder- und Jugendliche wieder in das alljährige Sommerzeltlager nach Losheim. Danach gehen auch die ersten Vorbereitungen für das Fassbierfest 2018 los!

 

Für alle die ihren Kalender frühzeitig planen, dass Datum steht schon fest – am 17.11.2018 findet das 3. Fassbierfest in der Sport- und Kulturhalle in Pfungstadt statt!

 

Bis dahin kommt bitte gut und sicher durch die Sommerferien!

Persönliche Erklärung von Holger Heisel

17.06.2017

stv-og-leiterRund um den Artikel des Darmstädter Echos vom 13. Juni ist die Schwimmbad-Diskussion neu entbrannt. Als Beteiligter des Dachverbands Schwimmen, der nun schon seit den ersten Zusammenkünften des Schwimmbadbeirats sich für den Erhalt des Bades bzw. einen Neubau einsetzt, möchte ich an dieser Stelle eine persönliche Erklärung zu den Ereignissen der letzten Monate abgeben.

Seit 2013 engagiere ich mich hier nun ehrenamtlich für das Thema neben meinem Engagement in der DLRG Pfungstadt. Es war für mich auch immer ein Thema, dass ich nicht nur aus Vereinssicht sondern auch für Pfungstadt als meine Heimatstadt vorantreiben wollte. Während dieser Zeit habe ich mich selten so bescheiden gefühlt, wie aktuell. Klarerweise war der größte Tiefpunkt die Schließung des Bade-Sauna-Parks Anfang 2014. Aber die Entwicklungen der letzten Wochen und insbesondere das Gespräch mit dem Bauamt am 8. Mai sind nun wirklich ein weiterer absoluter Tiefpunkt.

Wer sich unseren Artikel zu den Ereignissen der letzten Monate durchliest oder es – wie ich – selbst miterlebt hat, kann eigentlich nur einen Eindruck gewinnen: Zumindest in der Stadtverwaltung WILL man nicht! Schlimmer noch: Man belächelt und verhöhnt das bürgerschaftliche Engagement des Dachverbands schwimmen und damit auch meines!

Es waren 4 anstrengende Jahre mit Höhen und Tiefen, aber immer in der Hoffnung es schaffen zu können: Ein Schwimmbad für Pfungstadt, dass der Öffentlichkeit, Schulen und Vereinen zur Verfügung steht und dass die Stadt dennoch nicht über Gebühr belastet und auch noch die Sauna-Investition rettet. Diese Hoffnung ist bei mir inzwischen allerdings kurz vor dem Nullpunkt angekommen.

Sollte der Vorschlag der Verwaltung am Montag in der Stadtverordnetenversammlung angenommen werden und man versuchen eine Investoren-Lösung zu entwickeln, wäre das Schwimmen in Pfungstadt zumindest für die nächsten 5-7 Jahre nicht realisierbar. Auch würden wir am Ende ein ganz anderes Bad erhalten – eines, dass überhaupt nicht mehr für Freizeit-, Sport- und Trainingszwecke nutzbar wäre.

Mit einer solchen Entscheidung, wäre auch einer Zusammenarbeit am „Runden Tisch“ die Grundlage entzogen. Wir würden uns daran auch nicht mehr beteiligen!

Am Ende bleibt festzustellen, dass unser Engagement nur solange willkommen war, wie es quasi nichts gekostet hat. Im nachhinein betrachtet, waren wir halt die lästigen Wadenbeißer, die das Thema nicht zur Ruhe kommen ließen.

Die Stadt Pfungstadt muss sich allerdings bei einem solchen Umgang mit engagierten Bürgern am Ende nicht wundern, wenn es immer weniger davon gibt.

Sollte es zur Investoren-Lösung kommen, kann ich mich am Ende immerhin mit erhobenem Haupt und reinem Gewissen durch Pfungstadt bewegen; stets in dem Wissen alles versucht zu haben, was ehrenamtlich möglich war. Ich kann nur zur Kenntnis nehmen, dass das nicht ausreichte, um es mit einer Stadtverwaltung aufzunehmen, wo Leute 8 Stunden am Tag dafür bezahlt werden, um Dinge zu suchen, wie man den Ehrenamtlern möglichst viele Steine in den Weg legen kann.

Ich bin gespannt auf die Abstimmung am Montag in der Stadtverordnetenversammlung, fürchte jedoch, dass es auf die Investorenlösung hinauslaufen wird. Wenn die Dollar-Zeichen zu sehr in den Augen stehen, trübt es leider häufig den Verstand.