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Beschlüsse der Stadtverordneten

Schwimmbad in Pfungstadt

Die DLRG Ortsgruppe Pfungstadt e.V. sowie der Dachverband Schwimmen Pfungstadt begrüßt die Beschlüsse der Stadtverordneten.

Zum einen beschlossen die Stadtverordneten den Versuch einer interkommunalen Zusammenarbeit mit Gernsheim zu einer gemeinsamen Bäderleitplanung fortzusetzen. Die Signale aus Gernsheim, insbesondere vom dortigen Bürgermeister, sind allerdings nicht sehr positiv. Jochen Kockegey von der CDU-Fraktion brachte im Pfungstädter Stadtparlament aber auch eine kreisweite Bäderleitplanung im Landkreis Darmstadt-Dieburg oder darüber hinaus gemeinsam mit dem Landkreis Groß-Gerau ins Spiel.

In einem zweiten Beschluss, stellt die Stadtverordnetenversammlung über den Magistrat der Stadt Pfungstadt 10.000 € für eine Architekten-Planung eines Bades nach den Vorlagen des Dachverbands Schwimmen Pfungstadt zur Verfügung. Damit soll die private Initiative des Dachverbandes, in dem die Schwimmsport-Vereine aus Pfungstadt und die BI Pfungstadtbad organisiert sind, weiter vorangetrieben werden.

"Über den zweiten Beschluss bin ich sehr froh, denn er gibt die Möglichkeit ein großes Stück voranzukommen." sagt Holger Heisel, der die DLRG Pfungstadt im Dachverband vertritt. "Ich hatte auch nicht mit einem solchen Beschluss gerechnet, da in der letzten Sitzung des Schwimmbadbeirats die Meinung der Verwaltungsspitze eher gegen ein solches Vorgehen sprach. Aber die Beharrlichkeit und die Argumente, dass ein solcher Entwurf auch Basis für ein Bad in interkommunaler Zusammenarbeit sein kann, haben offenbar doch bei den Parteien Wirkung gezeigt.", so Holger Heisel weiter.

Der Dachverband und die DLRG Pfungstadt wehren sich auch gegen einen kritischen Kommentar aus dem Darmstädter Echo, der der Politik einen "Einschmeichelkurs" vorwarf und von "Luftschlössern" redete. Der Dachverband macht in diesem Zusammenhang nochmal auf das vorgelegte Konzept aufmerksam und verwahrt sich gegen Begriffe wie "Luftschlösser". "Wir haben uns auf die wirklich notwendigen Komponenten eines Schwimmbads reduziert, was den Neubau angeht. Ich gehe davon aus, dass die Bäderleitplanung auch keine großen, anderen Parameter für die Badgröße vorlegen wird. Schließlich sind ja auch die Besucherzahlen des Pfungstädter Bades bekannt. Diese Zahlen haben wir in unserem Konzept berücksichtig. Die gesamte Idee hinter unserem Konzept ist, den Grundbedarf in der Bevölkerung und insbesondere zum Schwimmen-Lernen zu decken. Dabei müssen einerseits die Betriebskosten überschaubar bleiben und andererseits sollen trotzdem weiterhin viele Besucher angezogen werden," so Holger Heisel.

Mit den nun von der Stadtverordnetenversammlung freigegebenen Mitteln soll ein Architekt einen Vorentwurf liefern und Möglichkeiten ausloten, wie auf dem Gelände des Bestandsbads Sauna, Freibadumkleiden und Kinderbereich möglicherweise noch weiterverwendet werden können. Auch eine Kostenschätzung für Bau und Betrieb des Bades soll hier durchgeführt werden. "Auf einer Fachtagung zum Bau und Betrieb von Bädern, haben wir zahlreiche Informationen gesammelt. Hier haben wir auch einen Architekten kennengelernt, der schon zahlreiche, verschiedene Bäder geplant hat und auch das Pfungstädter Bad schon kennt. Wir freuen uns, dass wir hier nun starten können, denn wir haben sehr viel Arbeit in unser Konzept und in das Einholen notwendiger Informationen gesteckt", so Bernhard Jäger, der den TSV Pfungstadt im Dachverband vertritt.