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Begehung des Pfungstädter Bades

16. April

Am 16. April haben Vertreter des Dachverbands Schwimmen in Pfungstadt gemeinsam mit dem Bäder-Architekten Rainer Eckert eine Begehung des Pfungstädter BadeSaunaParks durchgeführt. Ziel war es für den Architekten einBild der Gesamt-Anlage zu bekommen und zu prüfen, ob und welche Teile des Bestandsbades für einen Schwimmbad-Neubau übernommen werden können.

Nach der ausführlichen Begehung mit zahlreichen Informationen von Andreas Beisswenger, der bis vor etwas mehr als einem Jahr Badleiter im BadeSaunaPark war, gab es nochmal eine ausführliche Nachbetrachtung und Detail-Diskussion über Elemente für ein neues Bad-Konzept mit dem Architekten. Rainer Eckert ist ein erfahrener Bäder-Architekt, der z.B.das Fürthermare in Fürth gestaltet hat, aber auch viele unterschiedliche Sport-und Freizeitbäder.

Der Dachverband Schwimmen hatte im vergangenen Jahr einen Zuschuss für die Durchführung einer Architektenplanung zu einem Schwimmbad-Neubau auf dem Gelände des Bestandsbades von der Stadt Pfungstadt erhalten. Nun soll das Konzept konkretere Formen annehmen.

Erste Ideen hatte der Dachverband bereits im letzten Jahr den städtischen Gremien und im Januar der Öffentlichkeit vorgestellt. Mittelpunkt ist dabei ein Ganz-Jahres-Bad, welches sowohl als Hallenbad für Vereine, Schulen und Öffentlichkeit genutzt werden kann als auch als Freibad. Dabei soll natürlich auf die vorhandene Infrastruktur mit Liegewiese, Beachsoccer-Feld und Kinder-Spielplatz zurückgegriffen werden. Auch die Sauna könnte mit einem Bad-Neubau wieder an die nötigen technischen Geräte (Heizung,Lüftung, Strom) angeschlossen werden.

Neben der Sauna wird im Rahmen der Architekten-Planung auch geprüft, ob z.B. die bisherige, frisch sanierte Freibad-Umkleide und diedortigen sanitären Anlagen wiederverwendet werden können.

In ca. einem Monat wird der Dachverband die erste Konzeption vom Architekten erhalten und diese dann nochmal diskutieren. „Dabei achten wir sehr auf möglichst geringe Betriebskosten, wollen aber auch nichts schönrechnen“, so Joachim Meyn von der Bürgerinitiative Pfungstadtbad. Bernhard Jäger, der den TSV Pfungstadt im Dachverband vertritt und den Kontakt zum Architekten hergestellt hat, ergänzt: „Bereits bei der jetzt beauftragtenKonzeptstudie durch den Architekten haben wir nicht das komplette Budget von 10.000 € abgerufen und durch entsprechende ehrenamtliche Zuarbeit werden wir sogar noch mehr Leistung bei der Stadt abliefern, als ursprünglich geplant.“ Sowird an Hand der bisherigen Belegungs- und Besucherzahlen auch eine kleine Bäderleitplanung zum Architekten-Konzept hinzukommen.

„Oftmals wurde uns vorgeworfen, dass wir den Bedarf bei unserem Konzept ja gar nicht ermittelt hätten. Diesem Vorwurf wollen wir entgegentreten. Natürlich waren die ersten Überlegungen ‚aus dem Bauch heraus‘, allerdings mit einem breiten Hintergrundwissen vom Bestandsbad. Nun, da wir konkrete Zahlen z.B. über die Nutzung des BadeSaunaParks durch Vereine, Schulen und Schwimmschulen ermittelt haben, passen wir natürlich unser Konzept entsprechend an. Allerdings lag unser erster Wurf bereits ganz gut, aber es gab auch einige kleine Überraschungen“, so Holger Heisel, der die DLRG im Dachverband vertritt.

Die Vertreter des Dachverbands zeigen sich erfreut,dass es mit der Konzeption nun weitergeht und sind bereits gespannt auf den nächsten Termin mit dem Architekten.